öffentliche Ankündigungen

Ankündigung Vermessung Reinsdorf, Gabelsbergerstraße

Vermessungsarbeiten zur Straßenschlussvermessung an der Gabelsbergerstraße in Reinsdorf

Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur Ralf Sonntag führt mit seinen Mitarbeitern im Auftrag der Gemeinde Reinsdorf eine Katastervermessung durch.

Das Ziel ist die Zuordnung von Flurstücksteilen entsprechend der tatsächlichen Nutzung nach dem erfolgten Ausbau der Straße.

Betroffen sind die Flurstücke der Gabelsbergerstraße 1A bis 15 (Einmündung Straße der Befreiung bis Einmündung Firmengelände Linamar) und teilweise die jeweils dahinter liegenden Flurstücke. Für die Arbeiten müssen die in diesem Bereich liegenden Flurstücke betreten werden - auch solche, die nicht direkt betroffen sind.

Die Arbeiten werden voraussichtlich am 12.02.2024 beginnen. Bitte gewährleisten Sie, dass die Flurstücke für die Mitarbeiter zugänglich und nach Möglichkeit die vor­handenen Grenzmarken sichtbar sind.

Die Arbeiten können auch ohne Ihre Anwesenheit durchgeführt werden.

Die rechtliche Grundlage der Arbeiten ist das Sächsische Vermessungs- und Katastergesetz vom 29.01.2008. Gemäß § 5 ist den Mitarbeitern das Betreten der Flur­stücke gestattet.

Weitere Auskünfte erhalten Sie beim Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur Ralf Sonntag, Gutwasserstr. 12, 08056 Zwickau, Tel. 0375-210053.

Aus dem Lexikon

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gern einige Fachbegriffe vorstellen, die Ihnen eventuell noch nicht bekannt sind, Ihnen jedoch bei Ihrem Vorhaben sicher begegnen werden:

Negativzeugnis

Neu 2004: Mit dem Gesetz zur Anpassung des Baugesetzbuches an EU-Richtlinien vom 24. Juni 2004 (BGBl 2004 Teil I Nr. 31 S. 1359) wurde §20 BauGB aufgehoben, der die rechtliche Grundlage des Negativzeugnisses bildete.

Parzelle

aus der Geschichte herrührender Begriff, unter dem man heute einen Bauplatz versteht. Dieser besteht in der Regel aus einem, manchmal aus mehreren Flurstücken. Entsprechend versteht man unter Parzellierung die aufteilung einer großen Fläche in mehrere Bauplätze. Im Kataster heißt dies Zerlegung, im Grundbuch schließt sich die Teilung an.

Grenzwiederherstellung

Die Grenzwiederherstellung ist die Übertragung einer im Liegenschaftskataster festgelegten Flurstücksgrenze in die Örtlichkeit - so steht es im Vermessungsgesetz.
Anders ausgedrückt: Bei einer Grenzwiederherstellung wird untersucht, wo eine Flurstücksgrenze tatsächlich verläuft.

Dabei werden alle Katasterunterlagen verwendet, die direkt oder indirekt die wiederherzustellenden Grenzpunkte betreffen. Das sind in den meisten Fällen die Fürtführungsrisse mit ihren Zahlenangaben, aber auch Karten mit einer maßstäblichen Darstellung.

Es ist immer die Gesamtheit der Unterlagen maßgebend. Leider können in einzelnen Unterlagen Fehler enthalten sein, die dabei aufgedeckt werden müssen. Das ist nur möglich, wenn man die komplette Geschichte anhand aller verfügbaren Unterlagen nachvollzieht.

Bei den örtlichen werden im erforderlichen Umfang Objekte in der Umgebung einbezogen, auf die in den Unterlagen des Liegenschaftskatasters Bezug genommen wurde. Das sind natürlich Grenzsteine, können darüber hinaus aber auch andere Objekte sein wie Gebäude- und Mauerecken, Zaunsäulen usw.

Die an der wiederherzustellenden Grenze befindlichen Grenzmarken (Grenzsteine, Meißelzeichen, Grenzbolzen usw.) werden auf ihre Lagerichtigkeit überprüft. Sind die Grenzmarken örtlich nicht vorhanden, an der falschen Stelle oder beschädigt (Abmarkungsmangel), so schließt sich deren Abmarkung an die Grenzwiederherstellung an, wenn kein Grund für das Absehen von der Abmarkung oder für die Aussetzung vorliegt.

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